podliner veröffentlicht
Podliner gibt es, weil ich beim Arbeiten Podcasts höre und mich dabei ständig selbst rausgerissen habe. Browser-Tab auf oder eine schwere App starten und schon war der Faden weg. Im September 2025 hab ich angefangen, mir einen Player fürs Terminal zu schreiben, anfangs nur für mich selbst. Er sollte sich ganz über die Tastatur bedienen lassen und alles lokal am eigenen Rechner behalten. Im Oktober 2025 war er so weit, dass ich ihn veröffentlicht habe.
Installiert wird er mit einem Skript, aus dem AUR oder über winget. Er läuft unter Linux, macOS und Windows, jeweils auf x86_64 und ARM64. Steuern lässt er sich mit vim-Tasten oder mit der Maus. Zum Abspielen nimmt er, was schon da ist, also VLC, mpv oder ffplay und unter Windows auch Media Foundation, wobei für mp3 sogar die eingebaute Engine reicht und es dann gar nichts dazu braucht.
Folgen kann man herunterladen und offline hören. Abos kommen als OPML herein und gehen genauso wieder hinaus. Wer einen gPodder-Server oder Nextcloud betreibt, gleicht darüber Abos und Fortschritt ab. Ein Konto braucht man nicht. Nutzungsdaten schickt er auch keine weg.
Geschrieben ist er in C# mit .NET 9 und Terminal.Gui. Der Code steht unter der GPL-3.0. Zwei Leute haben über Pull Requests Fehler behoben. Terminal Trove hat podliner im November 2025 zum Tool der Woche gemacht und im Jänner 2026 hat LinuxLinks eine Besprechung dazu gebracht.
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