HomeTiles veröffentlicht


Gebaut habe ich HomeTiles zuerst für mich selbst. Der bekannteste Launcher mit großen Kacheln wird in drei Teilen verkauft (Startbildschirm, Telefon und Nachrichten), die am 12. Oktober 2026 zusammen 24,97 Euro kosteten. Wer dort jede Taste am Startbildschirm selbst belegen will, muss erst zahlen. Bei HomeTiles ist nichts gesperrt und das Raster bleibt auch auf einem Display mit drei Zoll brauchbar.
Hinter einer Kachel steckt eine App, ein Kontakt zum Anrufen oder eine weitere Seite. Telefon, Nachrichten und Kontakte sind Teil der App und schauen genauso aus wie der Rest. Auf 480 mal 854 Pixeln ist für Beschriftungen wenig Platz. Eine Kachel macht deshalb zuerst die Schrift kleiner und kürzt ein Wort erst, wenn das nicht reicht. Eine Internetberechtigung hat die App nicht, ein Konto braucht sie nicht und von selbst wählt sie nie. Auch die SOS-Kachel schickt nur eine Nachricht an höchstens fünf Personen und öffnet danach die Wähltastatur, in der die Nummer schon steht. Weil sich alles auch mit Pfeiltasten, Auswahltaste und Zifferntasten bedienen lässt, läuft HomeTiles ebenso auf Android-Handys mit echten Tasten. Die App spricht Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch und Italienisch und kommt mit einem dunklen, einem hellen und einem kontrastreichen Thema.
Von den rund 1500 Tests starten die meisten die App gar nicht. Sie lesen den Quelltext und schauen etwa nach, ob jedes Farbpaar auf einen Kontrast von mindestens 4,5:1 kommt und ob jede Berechtigung aus dem Manifest im Code auch gebraucht wird. Der Release-Build lässt sich reproduzieren. Im September 2026 habe ich die App bei F-Droid eingereicht und seit 16. Oktober steht sie dort zum Download.